Trinkwasseranalyse

Gesamthärte: 19,2 dH
Härtebereich 3 (hart)

  Messwert (mg/l) Grenzwert (Trink WV 2001)
Calcium 112 ---
Magnesium 15,4 ---
Natrium 16,4 200
Kalium 3,0 ---
Eisen, ges. <0,005 0,2
Mangan, ges. <0,005 0,05
Ammonium <0,01 0,5
Nitrit <0,02 0,5
Nitrat 12,2 50
Fluorid 0,06 1,5
Chlorid 31,8 250
Sulfat 37,9 250

Elektrische Leitfähigkeit (bei 20°):
610 μS/cm; Grenzwert: 2.500

Diese Analysewerte wurden für die Stadt Pappenheim ermittelt.

Analysen von Dr. Blasy – Dr. Busse,
82279 Eching am Ammersee

Stand: 24.08.2015

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Informationen für unsere Trinkwasserkunden

Das von der Stadtwerke Pappenheim GmbH abgegebene Trinkwasser erfüllt grundsätzlich die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie der DIN 2000. Die Qualität des Wassers wird laufend überwacht. 

Die Gesamthärte liegt bei 19°dH und entspricht damit dem Härtebereich „hart“ des Waschmittelgesetzes. 

Um eine höchstmögliche Betriebssicherheit und Korrosionsbeständigkeit der Trinkwasser-Installation sicherzustellen sowie Qualitätsbeeinträchtigungen des Wassers zu vermeiden, ist folgendes zu beachten:

  • Die Errichtung der Trinkwasser-Installation und wesentliche Veränderungen dürfen nur durch eine Fachfirma durchgeführt werden.
    • Die Arbeiten sind mit größter Sorgfalt und unter Beachtung der anerkannten Regeln der Technik auszuführen. 
  • Bei der Werkstoffauswahl ist das DVGW-Informationsblatt twin „Werkstoffe in der Trinkwasser-Installation“ vom September 2002 genauestens zu beachten.
    •  Es sind nur für Trinkwasser zugelassene Werkstoffe (z. B. mit DIN/DVGW- oder DVGW-Prüfzeichen) zu verwenden. Natur- bzw. bodenbedingt sind seit Erscheinen des Teils 6 der DIN 50930 im August 2001 in Bezug auf den Parameter Basekapazität bis pH 8,2 nicht alle Anforderungen einzuhalten. Deshalb muß bei der Werkstoffauswahl berücksichtigt werden, daß schmelztauchverzinkte Werkstoffe nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Als Alternativwerkstoffe stehen Edelstahl, Kupfer und Kunststoffe zur Verfügung.
  •  Wir weisen darauf hin, daß das Mischen von Wasser mit anderen Wässern, z. B. aus Hausbrunnen, grundsätzlich verboten ist. Dieses Mischwasser führt neben möglichen hygienischen Beeinträchtigungen und Rückwirkungen auf die öffentliche Anlage auch zu erhöhter Korrosionsgefahr in der Trinkwasser-Installation. 
  • Regenwasseranlagen müssen den Stadtwerken Pappenheim GmbH gemeldet werden. Die Anlagen dürfen keinesfalls direkt mit Trinkwasseranlagen verbunden sein. Das DVGW-Arbeitsblatt W 555 vom März 2002 muß bei der Errichtung einer Regenwasseranlage beachtet werden. 
  • Für den Anschluß an die öffentliche Trinkwasserversorgung ist ein Antrag zu stellen. Vordrucke liegen bei den Stadtwerken Pappenheim GmbH bereit.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ihre 

Stadtwerke Pappenheim GmbH Juli 2011